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St. Elisabeth-Hospital Beckum - Donnerstag, 16.02.2012
Personalerin mit 40 Jahren Berufserfahrung: Goldene Caritas-Nadel für Ria Schulze Bockhorst
Hohe Auszeichnung für Personalleiterin von Krankenhäusern, Behinderten- und Senioreneinrichtungen in Ahlen und Beckum


Mit der Goldenen Caritas-Nadel ausgezeichnet: Ria Schulze Bockhorst (M.) mit Schwester Diethilde Bövingloh und Wilhelm Hinkelmann vom Vorstand der St. Franziskus-Stiftung Münster.
Die Goldene Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes hat Ria Schulze Bockhorst erhalten. Als erfahrene und erfolgreiche Personalerin trägt sie seit 40 Jahren Verantwortung für zahlreiche Mitarbeiter katholischer Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen. Seit 1999 leitet sie aus Ahlen die Personalabteilungen des St. Franziskus-Hospitals, der Behinderteneinrichtungen der St. Vincenz-Gesellschaft und des Elisabeth-Tombrock-Hauses, seit dem Jahr 2000 auch des St. Elisabeth-Hospitals Beckum. Mehr als 1.600 Menschen sind in diesen Einrichtungen tätig. Sie stehen unter dem Dach der St. Franziskus-Stiftung Münster, der mit 15 Hospitälern und weiteren Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens größten konfessionellen Krankenhausträgerin in Nordwestdeutschland.
Ria Schulze Bockhorst habe bereits seit den 70-er Jahren erfolgreich am systematischen Aufbau und der Weiterentwicklung der Personalarbeit im Gesundheitswesen mitgewirkt, hob Wilhelm Hinkelmann vom Stiftungsvorstand bei einer Feierstunde anlässlich der Verleihung der hohen Caritas-Auszeichnung hervor. Dazu waren die Leiter der von Ria Schulze Bockhorst betreuten Einrichtungen sowie zahlreiche Mitarbeiter aus deren Personalabteilungen nach Münster gekommen.
Mit dem von ihr erarbeiteten EDV-gestützten Dienstplanprogramm arbeiteten heute viele Krankenhäuser und Heime. "Sie haben aber nie nur Personalakten verwaltet, sondern sind den Mitarbeitern, die sich mit Sorgen und Wünschen an Sie wenden, immer eine geduldige Zuhörerin", lobte Hinkelmann die Jubilarin. Beispielhafte Erfolge habe sie zudem bei der Gewinnung von medizinischem Fachpersonal erzielt, einer im Gesundheitswesen immer bedeutsamer werdenden Aufgabe. Schwester Diethilde Bövingloh, ebenfalls Vorstandsmitglied der Stiftung, unterstrich, dass Ria Schulze Bockhorst durch ihr Wirken zu einer "Institution in der St. Franziskus-Stiftung" geworden sei.
Ria Schulze Bockhorst stammt aus Drensteinfurt. 1972 begann sie als Assistentin in der Personalabteilung des St. Franziskus-Hospitals Münster. Dort stieg sie zur stellvertretenden Personalleiterin und "rechten Hand" des langjährigen Personalleiters Robert Sand auf. Ende der 90-er Jahre wechselte sie dann von Münster als Personalleiterin nach Ahlen und Beckum.
Die St. Franziskus Stiftung Münster wurde von der Ordensgemeinschaft der Franziskanerinnen von St. Mauritz gegründet. Die kirchliche Stiftung verfolgt als private, nicht gewinnorientierte Hospitalgruppe gemeinnützige Zwecke. Mit Sitz in Münster trägt sie Verantwortung für derzeit 15 Krankenhäuser sowie sieben Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Darüber hinaus hält sie mittelbar Beteiligungen an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Stiftung stehen über 4.000 Krankenhausbetten und ca. 850 Pflege- und Wohnplätze zur Verfügung. Rund 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen. In den Krankenhäusern der Stiftung wurden im Jahr 2010 mehr als 463.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Die Kernaufgaben werden unterstützt durch gewerbliche Gesellschaften in den Bereichen Logistik und Facility Management, die Dienstleistungen für eigene und externe Einrichtungen übernehmen.

