Pflegedirektor Michael Blank war zuständig für das leckere Rührei.
Pflegedirektor Michael Blank war zuständig für das leckere Rührei.

#dankeuch - Frühstück für Pflegende im St. Elisabeth-Hospital Beckum

Im Rahmen der Aktionswoche für die Pflege hatte das Direktorium des St. Elisabeth-Hospitals Beckum alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Pflege und dem Funktionsdienst zu einem Frühstücksbrunch eingeladen. Pflegedirektor Michael Blank stand an der Kochplatte und kümmerte sich um das Rührei, seine Kolleginnen aus der Bereichsleitung Ilka Feldmann und Sonja Kuttig versorgten die Gäste.

@dankeuch - Internationaler Tag der Pflege am 12. Mai

Am Sonntag, 12. Mai findet der "Internationale Tag der Pflege" statt. Eine gute Gelegenheit auf die wertvolle Arbeit der Pflegenden hinzuweisen. Wir nehmen den Tag ganz konkret zum Anlass, um uns bei den vielen Pflegenden in unseren Einrichtungen und selbstverständlich auch darüber hinaus für ihr enormes Engagement zu bedanken:#dankeuch.

Über die vielen Aktionen in unseren Häusern zum Tag der Pflege informieren wir ab heute regelmäßig hier auf unserer Website, aber insbesondere auch in unserem neuen Instagram-Kanal: https://www.instagram.com/franziskusstiftung.

Wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und danken den vielen Pflegenden für Ihren großartigen Einsatz!

An die 40 Jahre liegen zwischen dem Berufsbeginn von Katharina Kirchner (l.) und Lea Klostermann.

@dankeuch: Der facettenreichste und dankbarste Beruf der Welt!

An die 40 Jahre liegen zwischen dem Berufsbeginn von Katharina Kirchner und Lea Klostermann im Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup. Innerhalb dieser Zeit hat sich strukturell und inhaltlich auf dem Tätigkeitsfeld „Krankenpflege“ etliches weiterentwickelt. Katharina Kirchner zum Beispiel kannte keinen PC und trug noch Kleid mit Häubchen. Lea Klostermann kann sich den Berufsalltag ohne PC und praktischen Kasack gar nicht vorstellen. „Damals mussten wir zum Beispiel noch die Blutsenkungsgeschwindigkeit auf Station messen und den ZVD, den Zentralvenösen Druck, notieren“, erzählt Krankenschwester Kirchner. „Was?!“ staunt Kollegin Klostermann, „Das eine macht heute längst das Labor, und das andere macht man gar nicht mehr!“ Ob Unterricht, Karrieremöglichkeiten, Technik(en), berufspolitisch bedingte  Neustrukturierungen und sogar die Berufsbezeichnungen: Als Lea Klostermann 2019 anfing, war kaum noch etwas genau so wie zum Berufsbeginn von Katharina Kirchner in den 1980ern.

Die beiden Kolleginnen müssen im Gespräch miteinander lachen, denn während Katharina Kirchner nie etwas anderes werden wollte als Krankenschwester, wäre Lea Klostermann nicht im Entferntesten auf die Idee gekommen, wenn nicht ein Zufall dafür gesorgt hätte. Jetzt wird es spannend: Wie sieht es denn da mit der Erfüllung durch den Beruf aus?

An die 40 Jahre sind wie weggewischt, denn etwas Wesentliches – eigentlich das Wesentliche – hat sich nicht geändert: die Motivation und die Begeisterung derer, die sich für die (mittlerweile) „Gesundheits- und Krankenpflege“ entschieden haben. Unisono und voller Empathie und mit leuchtenden Augen sagen beide Frauen: „Man bekommt so viel zurück! Man erlebt täglich die erfüllende Sinnhaftigkeit seines Tuns, denn die dankbaren Reaktionen kommen unmittelbar.“ Worte, Blicke und Gesten von Patienten und Angehörigen sind wärmender Herzenslohn. „Aber auch die Freude, wenn ein schwer kranker Mensch nach einiger Zeit bei uns wieder auf den Beinen steht und seiner strahlenden Familie mit ersten Schritten entgegengeht“, ergänzt Intensivpflegerin Klostermann. Dass Dankbarkeit uneingeschränkt und besonders gerade dort spürbar wird, wo die Hoffnungen begrenzt sind, erfährt Palliativpflegerin Kirchner. Ein facettenreicherer und die eigene Charakterreife so unterstützender Beruf ist für beide nicht denkbar.