Dienstag, 12.10.2021

Prima (fürs) Klima

Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen tut einiges für die Umwelt - Ökostrom ab 2022

Der Klimaschutz als relevantes Thema, das ist im St. Marien-Hospital Lüdinghausen längst angekommen.

Seit vielen Jahren betreibt das St. Marien-Hospitals Lüdinghausen ein Blockheizkraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 70 kW und einer thermischen von 115 kW. Die durch Erdgas erzeugten Strom- und Wärmemengen werden vollständig für die Energie- und Wärmeversorgung im Krankenhaus genutzt; der bisherige Heizöltank ist lediglich für eine eventuelle Notfallversorgung vorgesehen. Ein zweites Blockheizkraftwerk, das von BK Biogas GmbH betrieben wird und im St. Marien-Hospital aufgestellt ist, erbringt eine elektrische Leistung von 400 kW und eine thermische von 445 kW. Die Abwärme wird vom Krankenhaus zur Raumheizung sowie zur Warmwassererzeugung verwendet.

Durch den sukzessiven Austausch alter  Beleuchtungskörper zu Gunsten von neuen und effizienten Beleuchtungstechniken wie LED-Lampen und anderen Energiesparalternativen, hat sich der Stromverbrauch für Licht im St. Marien-Hospital deutlich reduziert.

Ab dem kommenden Jahr stehen die Zeichen auf Ökostrom und zwar für das gesamte Krankenhaus:
Das St. Marien-Hospital wird ab dem 01.01.2022 komplett mit Ökostrom versorgt, was zu einer Einsparung von 146 Tonnen CO2 im Vergleich zum laufenden Jahr führt; das wiederum entspricht dem Strombedarf von 220 Drei-Personen-Einfamilienhäusern.

„Wir bemühen uns weiterhin, ökologisch positive Schritte einzuleiten“, erklärt der Geschäftsführer vom St. Marien-Hospital Lüdinghausen, Johannes Simon. „Gerade im Bereich Digitalisierung haben wir einige Maßnahmen angestoßen.  Aus diesem Grund wird das gesamte Klinikum noch in diesem Jahr flächendeckend mit WLan ausgestattet. Das wiederum legt den Grundstein für viele spannende Projekte zur Förderung der Patientenversorgung, aber eben auch zur Gestaltung nachhaltiger, ökologischer Arbeitsplätze. Die digitale Patientenakte ist ein Zukunftsprojekt, das beispielsweise den Papierverbrauch im St. Marien-Hospital deutlich reduzieren soll“, betont Simon.

Auch die Mitarbeitenden im St. Marien-Hospital können sich klimatechnisch engagieren: „Seit diesem Sommer haben unsere Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit, JobRäder zu leasen. Der Mitarbeitende sucht sich das Fahrrad aus und wir als Arbeitgeber leasen das JobRad, das ist also auch ein großer Beitrag seitens der Krankenhaus-Belegschaft für den Umweltschutz“, lobt Johannes Simon, „bei uns wird das JobRad ganz einfach zum KlimaRad.“