Donnerstag, 22.10.2015

St. Franziskus-Stiftung Münster übernimmt Grevener Krankenhaus: Stiftung ab 1. November 2015 Alleingesellschafterin

Die St. Franziskus-Stiftung Münster wird das Maria-Josef Hospital Greven zum 1. November 2015 übernehmen. Der entsprechende Vertrag wurde heute in Münster unterzeichnet. Die St. Franziskus-Stiftung Münster, eine katholische Trägerin von Krankenhäusern, Behinderten- und Senioreneinrichtungen, wird Alleingesellschafterin des Grevener Krankenhauses.

Zum 1. November 2015 wird das Maria-Josef Hospital von der St. Franziskus-Stiftung Münster übernommen.

Die Franziskus Stiftung kann bei der Gestaltung der Zukunft des Grevener Krankenhauses auf die anerkannte Leistungsfähigkeit des Hospitals mit qualitativ hochwertiger Medizin, Pflege und vernetzter Patientenversorgung aufbauen. Besonderer Dank gebührt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrer fachlichen Kompetenz und großem Engagement entscheidend dazu beigetragen haben, das Haus durch die schwierige Phase der zurückliegenden Monate zu steuern.

Das Maria-Josef Hospital Greven bleibt ein eigenständiges Haus der Grund- und Regelversorgung, das über die Bereiche Innere Medizin, Chirurgie und Gynäkologie einschließlich Senologie sowie HNO verfügt. Eine enge Zusammenarbeit mit dem St. Franziskus-Hospital Münster ermöglicht es künftig, jederzeit auch auf dessen Ressourcen und Expertise zurückzugreifen. Das Engagement der Stiftung gewährleistet, dass das Grevener Krankenhaus als konfessionelle Einrichtung erhalten bleibt und in einer christlichen Prägung in die Zukunft geführt wird.

Das Maria-Josef Hospital Greven wird auch künftig seine guten Verbindungen zu niedergelassenen Ärzten in der Region, die enge Vernetzung mit Stadt und örtlicher Kirchengemeinde sowie die Kooperation mit den im angeschlossenen Ärztehaus angesiedelten Praxen pflegen und weiterentwickeln.

Die St. Franziskus-Stiftung Münster zählt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. Sie wird nach modernen Managementkonzepten geführt und verfolgt als private, nicht gewinnorientierte Unternehmensgruppe gemeinnützige Zwecke. Die Stiftung trägt Verantwortung für derzeit 13 Krankenhäuser sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus Stiftung werden jährlich rund 450.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Über 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen.