Donnerstag, 21.02.2019

Suche nach qualifiziertem Pflegepersonal auch im St. Marien-Hospital Lüdinghausen

Kleinere Krankenhäuser der Grund- und Regelversorgung und genauso die Zentren für Hochleistungsmedizin, ob im ländlichen Bereich oder in der Großstadt: Jeder sucht sie, die gut ausgebildeten Gesundheits- und Krankenpfleger. Dabei überlassen die Verantwortlichen im St. Marien-Hospital Lüdinghausen bei der Besetzung offener Stellen nichts mehr dem Zufall. Wer High Potentials, so bezeichnet man eine Nachwuchskraft, die durch besondere persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten einen höheren Wert für das Unternehmen bietet, für sich gewinnen will, muss heute Eigeninitiative zeigen und die Suche nach geeigneten Bewerbern offensiv vorantreiben.

Auf Händen getragen werden nicht nur die neuen Kolleginnen und Kollegen im St. Marien-Hospital Lüdinghausen.

Sie alle werben für ihren Arbeitgeber, das St. Marien-Hospital Lüdinghausen und für ihren Beruf, v.l.n.r.: Jana Kablitz, Marcia Reinhold, Manuela Orfali, Marina Brinckforth, Christiane Stephan, Franziska Suttorp, Maike Füßner, Regine Stock. Unterstützt werden dabei von Sandra Piwecki, Personalreferentin und Johannes Beermann, Pflegedirektor.

„Not macht erfinderisch“, dieses Sprichwort hat im St. Marien-Hospital Lüdinghausen dazu geführt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege offensiv auf die Situation freier Stellen aufmerksam machen. Sie alle tragen an ihrer Dienstkleidung Buttons mit der Aufschrift „Kollege/Kollegin gesucht. Sprechen Sie uns an“. „Wir haben einen tollen Beruf und möchten damit überzeugen. Zudem sind wir bei einem attraktiven Arbeitgeber tätig und möchten darauf aufmerksam machen“, erklärt Jana Kablitz ihre persönliche Motivation. Sie hat bereits ihre Ausbildung im Lüdinghauser Krankenhaus absolviert und ist danach als ausgebildete Gesundheits- und Krankenpflegerin geblieben. Tatsächlich unternehmen die Verantwortlichen im St. Marien-Hospital Lüdinghausen alles, um sich am Markt zu positionieren. „Das ab Januar diesen Jahres in Kraft getretene Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, kurz PpSG genannt, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Jedoch ist der Markt an Pflegekräften leergefegt, was zusätzliche Einstellungen erschwert“, betont Tim Richwien, Geschäftsführer des Krankenhauses. Seit Januar 2019 können in stationären Pflegeeinrichtungen 13.000 Pflegekräfte neu eingestellt werden. Und: Jede zusätzliche oder aufgestockte Stelle für Pflegekräfte in Krankenhäusern wird voll von der Krankenversicherung finanziert. Der Krankenhausmanager ergänzt: „Ein Ziel des neuen Gesetzes ist, dass Krankenhäuser, die zu wenig Pflegekräfte beschäftigen, künftig auch weniger Patienten behandeln dürfen. Insofern müssen wir alles tun, um freie Stellen zu besetzen.“ Dafür wird in Lüdinghausen alles unternommen: Ausbildungs- und Berufeabende, Möglichkeiten zur Hospitation sowie erweiterte Angebote für die Mitarbeiterfindung und –bindung. Auch eine gerade in der Planung befindliche Personalkampagne soll dabei helfen.

 

Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im St. Marien-Hospital Lüdinghausen:

  • Ausbildungs- und Berufeabende
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Coaching- und Supervisionsangebote
  • Gestellung von Dienstkleidung
  • Familienfreundliche Dienstzeitmodelle
  • Firmenfeiern
  • Hilfe bei der Wohnungssuche
  • Kinästheticsangebote
  • Preisvorteil hauseigener PKW-Parkplatz
  • Preisvorteile im Restaurant & Café „CampusTreff“
  • Preisvorteil bei salvea – Lust auf Gesundheit
  • Individuelle Unterstützung durch Sucht- und Präventionsbeauftragte
  • Vielfältiges Fort- und Weiterbildungsangebot