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Mediziner aus dem gesamten Bundesgebiet zu Gast im St. Marien-Hospital
Kleine Klinik, große Bühne

Die beiden Chefärzte der Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Irina Herren und Dr. Jan Esters, hatten in der zweiten Juniwoche zu einer Fortbildung für Assistenzärztinnen und -ärzte aus dem gesamten Bundesgebiet geladen.

Die zweitägige Veranstaltung fand im Namen der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) statt und widmete sich verschiedenen Themen der plastischen Chirurgie und ästhetischen Chirurgie, der rekonstruktiven Gesichtschirurgie - beispielsweise nach Tumoroperationen - und ästhetischen Injektionsbehandlungen wie z.B. Botulinumtoxin.
Die Fortbildung wurde initiiert vom DGPRÄC-Präsidenten Dr. Dirk Richter mit dem Anliegen, jungen Medizinerinnen und Medizinern die plastische Gesichtschirurgie fundiert, seriös und verantwortungsvoll näherzubringen. Mit Dr. Jan Esters und Dr. Irina Herren konnte Richter zwei ausgewiesene Experten gewinnen, die ihr Wissen praxisnah und mit großer Begeisterung weitergeben.

„Für unser Krankenhaus in Lüdinghausen ist das ein klarer Beleg dafür, dass die fachliche Stärke der beiden Gastgeber weit über die Region hinaus Anerkennung findet“, sagt der Ärztliche Direktor, Dr. Mario Santamaria.

Um an der Fortbildungsreihe unter der Leitung der beiden Mediziner teilzunehmen, reisten die Assistenzärztinnen und Assistenzärzte von Berlin, Hamburg oder Bremen in die Drei-Burgen-Stadt. „Dass angehende Fachärztinnen und Fachärzte aus ganz Deutschland nach Lüdinghausen in unsere Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie kommen, unterstreicht die Bedeutung dieser Fortbildung, die mit 23 Punkten von der Ärztekammer Westfalen-Lippe angerechnet wird. Für unser Team im St. Marien-Hospital ist Ausrichtung der Veranstaltung eine besondere Anerkennung unserer täglichen Arbeit und Expertise vor Ort“, sagen die beiden Chefärzte der Abteilung. „Die bundesweit beachtete Fortbildung in unserer Klinik erfüllt uns mit Stolz“, und zeige, dass hochwertige Medizin nicht allein von der Größe eines Hauses abhänge, sondern von Engagement, Erfahrung und Leidenschaft.

Die Referenten Herren und Esters machten in ihren Ausführungen deutlich, dass ihre plastisch-chirurgischen Gesichtsbehandlungen weit über rein ästhetische Aspekte hinausgehen, denn häufig liegen der Behandlung medizinische Indikationen zugrunde wie etwa bei Gesichtslähmungen, Tumorerkrankungen oder Unfallfolgen. Neben den mündlichen Vorträgen standen selbstverständlich auch praktische Einblicke, Fallbeispiele und der direkte Austausch während einer Behandlung im Mittelpunkt: Innerhalb der beiden Vortragstage konnten die jungen Ärztinnen und Ärzte mit in die OP-Säle, um dort bei beispielsweise bei einer Oberlidstraffung oder Unterlidrekonstruktion zuzusehen.

„Diese Fortbildung ist weit mehr als ein Kurs“, sagt Santamaria in seiner Funktion als Ärztlicher Direktor, „sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass das St. Marien-Hospital überregionale Bedeutung hat und aktiv zur Ausbildung der nächsten Ärztegeneration beiträgt.“