• Newsroom
  • News

Erneut Goldenes Hygienezertifikat für St. Elisabeth-Hospital Beckum

Das St. Elisabeth-Hospital Beckum wurde von der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ mit dem goldenen Siegel für herausragende Händehygiene ausgezeichnet.

Das Hospital nimmt seit 2013 an der Zertifizierung teil und hatte zuletzt Silber bekommen. „Jetzt wieder den Gold-Standard zu haben, unterstreicht die konsequente Umsetzung höchster Hygienestandards und das nachhaltige Engagement für Patientensicherheit im Krankenhausalltag“, lobt der Kaufmännische Direktor Florian Niermann die Mitarbeitenden.


Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Förderung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Ihr Hauptziel ist es, die Patientensicherheit durch die Senkung nosokomialer, also im Krankenhaus eingefangener Infektionen zu erhöhen.
Dies geschieht unter anderem durch die Verbesserung der Händehygiene-Compliance des Personals, die Bereitstellung von Materialien, Fortbildungen und Zertifizierungen. Seit 2011 können Krankenhäuser ein Zertifikat der „Aktion Saubere Hände“ erhalten. Mit dem Zertifikat werden sowohl die Teilnahme und die Qualität der Umsetzung als auch das Niveau der erreichten Verbesserungen abgebildet.


„Fast alles, was wir mit unseren Händen anfassen, ist mit Keimen behaftet – mit unseren Sinnen nicht wahrzunehmen, aber insbesondere für Menschen mit Immunschwäche oder chronischen Erkrankungen eine große Gefahr“, sagt Katja Rücker, die für die Umsetzung optimaler Hygienemaßnahmen im St. Elisabeth-Hospital Beckum verantwortlich ist und die Zertifizierung mit Anna Reski vorbereitet hat. Jährlich erkranken in Deutschland rund eine halbe Million Menschen an sogenannten nosokomialen Infektionen. „Da die Hände die Hauptüberträger der Erreger sind, ist die Händehygiene die wichtigste Präventivmaßnahme zur Vermeidung solcher Erkrankungen.“


Das Gold-Zertifikat wird nur an Einrichtungen verliehen, die einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen – darunter die Verfügbarkeit und
korrekte Anwendung von Händedesinfektionsmitteln, regelmäßige interne Audits auch ohne Ankündigung, Fortbildungen und ein beständiges Monitoring der Verbrauchsmengen. Die so erhobenen Daten werden regelmäßig ausgewertet und dienen als Grundlage für weitere Verbesserungen. Die Qualitätsanforderungen wurden daher von Jahr zu Jahr verschärft, da mit der Fokussierung auf das Thema Hygiene und Ansteckungsvermeidung auch immer mehr Wissen über Ansteckungswege gesammelt wurde. „Hygienestandards dauerhaft zu etablieren, ist wirklich eine Fleißarbeit – da muss man dranbleiben“, sagt Dr. Kathrin Hesselmann-Wagner, Ärztliche Direktorin des St. Elisabeth-Hospital Beckum.


Für die Patientinnen und Patienten bedeutet das Zertifikat, dass sie im St. Elisabeth-Hospital Beckum von der Einhaltung höchster Standards in der Händedesinfektion ausgehen können. Das bezieht auch Angehörige ein, für die überall Desinfektionsspender zur Verfügung stehen. „Älteren und mehrfach erkrankten Menschen können auch Keime zum Verhängnis werden, die normalerweise keine schwere Erkrankung auslösen“, so Rücker. Und die kann auch ein Besucher einschleppen: „Wir haben das bedacht und die Anzahl an Desinfektionsspendern nochmal erhöht.“
 

Intern erging großer Dank an alle Mitarbeitenden – Hygiene ist und bleibt immer Teamwork!

Tel.:
Mail:

Das könnte Sie auch interessieren

Keine Nachrichten verfügbar.