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Gesellschafter der Elisabeth Krankenhaus GmbH prüfen neue Trägerstruktur

Das Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen bereitet sich frühzeitig auf die tiefgreifenden Veränderungen im Gesundheitswesen vor. Gemeinsam mit den Gesellschaftern – der St. Franziskus-Stiftung Münster als Mehrheitsgesellschafterin und der katholischen Kirchengemeinde St. Antonius – wird derzeit geprüft, wie das Krankenhaus auch langfristig bestmöglich aufgestellt werden kann.

Hintergrund sind die weitreichenden Veränderungen durch die Krankenhausreform. Parallel verschärfen sich die finanziellen Rahmenbedingungen – auch vor dem Hintergrund des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, wodurch der wirtschaftliche Druck weiter zunimmt. Gleichzeitig steigt der regionale Kooperationsdruck, da eine nachhaltige Versorgung zunehmend nur noch durch abgestimmte Leistungsprofile und Verbundlösungen gewährleistet werden kann. Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, sich frühzeitig mit zukunftsfähigen Gestaltungsoptionen auseinanderzusetzen, um die medizinische und pflegerische Versorgung in Recklinghausen-Süd langfristig zu sichern. Um diesen Entwicklungen vorausschauend zu begegnen, hat die St. Franziskus-Stiftung Münster beschlossen, die zukünftige Trägerstruktur des Elisabeth Krankenhauses ergebnisoffen zu überprüfen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine Trägerschaft durch einen regional verankerten Krankenhausverbund künftig zusätzliche Chancen für eine engere Zusammenarbeit, abgestimmte Leistungsangebote und eine nachhaltige Sicherung der medizinischen Versorgung in der Region eröffnen kann.

„Das Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Unser Anspruch ist, dass die Menschen in Recklinghausen auch in Zukunft auf eine hochwertige medizinische Versorgung vertrauen können. Genau deshalb handeln wir aus Verantwortung und beschäftigen uns mit der besten Aufstellung für die Zukunft“, erklärt Dr. Nils Brüggemann, Vorstandsvorsitzender der Franziskus Stiftung.

Gespräche mit verschiedenen potenziellen Partnern werden geführt. Die Prüfung der strategischen Optionen bedeutet ausdrücklich nicht, dass bereits die Entscheidung über die zukünftige Trägerstruktur getroffen wurde. Ziel ist es, verschiedene Handlungsoptionen strukturiert zu bewerten und eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu schaffen.

„Uns ist wichtig, diesen Prozess von Anfang an transparent zu begleiten“, so die Geschäftsführerin des Elisabeth Krankenhauses Recklinghausen Ulrike Much „sobald Entscheidungen vorliegen, werden wir diese selbstverständlich kommunizieren.“

Für Patientinnen und Patienten, Mitarbeitende sowie Kooperationspartner ergeben sich aus dem laufenden Prüfprozess derzeit keine Veränderungen. 

Mit der Prüfung einer neuen Trägerstruktur verfolgen die Gesellschafter ein gemeinsames Ziel: Das Elisabeth Krankenhaus Recklinghausen soll auch künftig ein leistungsfähiger, moderner und verlässlicher Gesundheitsversorger für Recklinghausen und die gesamte Region bleiben.

Verena Gölkel

Co-Leitung Unternehmenskommunikation, Arbeitgebermarke & Marketing

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