Um an der Fortbildungsreihe unter der Leitung der beiden Mediziner teilzunehmen, reisten die Assistenzärztinnen und Assistenzärzte von Berlin, Hamburg oder Bremen in die Drei-Burgen-Stadt. „Dass angehende Fachärztinnen und Fachärzte aus ganz Deutschland nach Lüdinghausen in unsere Abteilung für Plastische und Ästhetische Chirurgie kommen, unterstreicht die Bedeutung dieser Fortbildung, die mit 23 Punkten von der Ärztekammer Westfalen-Lippe angerechnet wird. Für unser Team im St. Marien-Hospital ist Ausrichtung der Veranstaltung eine besondere Anerkennung unserer täglichen Arbeit und Expertise vor Ort“, sagen die beiden Chefärzte der Abteilung. „Die bundesweit beachtete Fortbildung in unserer Klinik erfüllt uns mit Stolz“, und zeige, dass hochwertige Medizin nicht allein von der Größe eines Hauses abhänge, sondern von Engagement, Erfahrung und Leidenschaft.
Die Referenten Herren und Esters machten in ihren Ausführungen deutlich, dass ihre plastisch-chirurgischen Gesichtsbehandlungen weit über rein ästhetische Aspekte hinausgehen, denn häufig liegen der Behandlung medizinische Indikationen zugrunde wie etwa bei Gesichtslähmungen, Tumorerkrankungen oder Unfallfolgen. Neben den mündlichen Vorträgen standen selbstverständlich auch praktische Einblicke, Fallbeispiele und der direkte Austausch während einer Behandlung im Mittelpunkt: Innerhalb der beiden Vortragstage konnten die jungen Ärztinnen und Ärzte mit in die OP-Säle, um dort bei beispielsweise bei einer Oberlidstraffung oder Unterlidrekonstruktion zuzusehen.
„Diese Fortbildung ist weit mehr als ein Kurs“, sagt Santamaria in seiner Funktion als Ärztlicher Direktor, „sie ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass das St. Marien-Hospital überregionale Bedeutung hat und aktiv zur Ausbildung der nächsten Ärztegeneration beiträgt.“
Das St. Marien-Hospital Lüdinghausen ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit den Fachabteilungen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin und dem Zentrum für Akutgeriatrie und geriatrische Rehabilitation. Das Krankenhaus verfügt über 221 somatische Betten sowie über 25 Betten in der geriatrischen Rehabilitation, in dem das Pflegesystem der Bereichspflege praktiziert wird, und ist zudem Träger des Altenwohnhauses St. Ludgerus-Haus mit 80 Einzelpflegeplätzen und 14 Wohnungen für betreutes Wohnen. Hauptgesellschafter der St. Marien-Hospital Lüdinghausen GmbH ist die St. Franziskus-Stiftung Münster, die derzeit für 18 Krankenhäuser mit über 4.000 Betten und zehn Behinderten und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen verantwortlich ist. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen u. a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. Zuletzt hat die Franziskus Stiftung im Juli 2025 die Mehrheitsanteile am Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf GmbH (VKKD) übernommen. Zudem hält sie Beteiligungen u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus Stiftung werden jährlich über 720.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen.




