Im Mittelpunkt der intensiven Gespräche standen jetzt die Lebenssituation der Bewohnerinnen und Bewohner, die Arbeit der Mitarbeitenden sowie aktuelle Herausforderungen in der Eingliederungshilfe. Bei einem Rundgang und anschließenden Gesprächen informierte sich der Abgeordnete ausführlich über den Alltag in der Einrichtung. Dabei wurde deutlich, wie wichtig individuelle Unterstützung, verlässliche Strukturen und eine möglichst selbstbestimmte Lebensgestaltung für die Bewohnerinnen und Bewohner sind.
„Ich bin beeindruckt, mit wie viel Engagement und Fachlichkeit die Mitarbeitenden hier arbeiten. Der persönliche Austausch hat mir einen sehr guten Einblick in die Bedeutung besonderer Wohnformen gegeben“, erklärte Höner.
Auch die Mitarbeitenden nutzten die Gelegenheit, ihre Erfahrungen aus der Praxis zu schildern und auf politische sowie gesellschaftliche Herausforderungen aufmerksam zu machen. „Der Besuch war für uns eine gute Möglichkeit, unsere tägliche Arbeit vorzustellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wir haben großes Interesse an den konkreten Bedingungen vor Ort wahrgenommen“, sagte die Gruppenleitung Anne Becker-Strehlow. Regionalleiter Daniel Baum ergänzte „Ein solcher Besuch ist eine wichtige Grundlage, um Unterstützungsangebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln und die Teilhabe nachhaltig zu stärken“.
In einer offenen Gesprächsrunde wurden unter anderem Fragen zur Finanzierung, zum Fachkräfte mangel und zur Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote erörtert. Höner betonte, dass die Perspektiven der Betroffenen und der Beschäftigten in politische Entscheidungen einfließen müssten.
„Gute Lösungen entstehen dort, wo Politik und Praxis miteinander im Gespräch bleiben“, waren sich Stefanie Reckendrees, Fachliche Gesamtleiterin der St. Vincenz-Gesellschaft Ahlen, und der Abgeordnete Markus Höner zum Abschluss des Besuchs einig.


