Was passiert genau im Operationssaal? Wie läuft die Nachbehandlung im St. Marien-Hospital ab? Und bleibt die Lebensqualität erhalten? Im Rahmen der Reihe „VHS goes MarienCampus“ gab Chefarzt Dr. med. Nils Alt am gestrigen Mittwochabend im St. Marien-Hospital eine anschauliche Orientierung und konnte damit vielen Zuhörenden die Ängste nehmen.
Unter dem Titel „Gelenk kaputt? Verstehen, was bei einer OP passiert!“ stieß die Veranstaltung auf außerordentlich großes Interesse: mehr als 50 Zuhörerinnen und Zuhörer füllten den Veranstaltungsraum an der Neustraße in Lüdinghausen. Dr. Alt, erfahrener Spezialist für Endoprothetik und Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie, erklärte leicht verständlich und nahbar, wie moderne chirurgische Verfahren heute ablaufen und was Betroffene vor, während und nach dem Eingriff erwartet. „Schmerzen durch Arthrose muss im Alter niemand einfach hinnehmen. In unserer Klinik folgen wir einem klaren Behandlungsplan“, erklärte der Chirurg, „bevor wir an eine Operation denken, schöpfen wir erst alle konservativen Möglichkeiten aus. Eine OP steht hierbei an letzter Stelle.“
Im Anschluss an den Vortrag nutzte das Publikum die Gelegenheit zum intensiven Austausch. Es entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde mit zahlreichen interessierten und praxisnahen Fragen aus der Bürgerschaft – von konkreten Nachbehandlungsschritten bis hin zu Materialien moderner Prothesen und der Sinnhaftigkeit eines medizinischen Eingriffs. Der Chefarzt überzeugte dabei durch kompetente, fundierte und beruhigende Antworten, die dem Abend eine besonders persönliche Note verliehen.
Mit rund 500 endoprothetischen Eingriffen (Ersatz verschlissener oder geschädigter Gelenke durch hochwertige künstliche Implantate) pro Jahr zählen Dr. Alt und sein Team zu den besonders erfahrenen Operateuren im Münsterland. Mit der hohen Anzahl an Operationen jährlich liegt der Chefarzt gemeinsam mit seinem medizinischen Team aus dem St. Marien-Hospital deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt.






