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Moderne Versorgungsstrukturen für internistisch-geriatrische Patientinnen und Patienten

Neuer Demenzbereich mit speziellen Orientierungshilfen

Am St. Marien-Hospital Lüdinghausen haben wichtige Bauschritte für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der internistisch-geriatrischen Versorgung begonnen.

Die Sanierungsmaßnahmen sind gestartet, derzeit werden die Arbeiten zur Schadstoffsanierung und der Abbruch der ehemaligen Isolierstation vorgenommen. Anschließend entsteht der zweigeschossige Neubau, der durch die Modernisierung des bestehenden A-Gebäudes ergänzt wird.

Insgesamt sollen mit den Fördergeldern des Landes Nordrhein-Westfalen in Höhe von etwa 11,5 Millionen Euro der Neubau, die Sanierung des Altbaus sowie die Grundausstattung der neuen Stationen finanziert werden. Ein zusätzlicher Eigenanteil des St. Marien-Hospitals ist durch das Spenden-Projekt EINFACH MEHR ERMÖGLICHEN für eine besondere Ausstattung des Demenzbereichs, die über die reguläre Grundausstattung hinausgeht, vorgesehen.

„Die rund 50 neuen, internistisch-geriatrische Bettplätze nach modernen Standards, durch die Fördermittel finanziert und in neuen und sanierten Räumlichkeiten, sollen den Patientinnen und Patienten eine zeitgemäße, sichere und bedarfsgerechte Versorgung ermöglichen“, sagt der Geschäftsführer der Klinik, Johannes Simon. Gleichzeitig werden die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden durch modernere und funktionalere Stations- und Arbeitsbereiche, kürzere und übersichtlichere Wege und geeignete Räume für Therapie, Gespräche und Dokumentation verbessert und die Klinik-Abläufe innerhalb der geriatrischen Versorgung weiterentwickelt. „Ein zentraler Bestandteil unserer Baumaßnahmen ist die Einrichtung eines eigenen Bereichs für Menschen mit Demenzerkrankungen im Erdgeschoss. Die Gestaltung wird gezielt auf die besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe ausgerichtet. Dazu gehören unter anderem spezielle Orientierungshilfen, eine übersichtliche Raumgestaltung und ein Nachtcafé“, erklärt Simon. Mit den geplanten Baumaßnahmen schaffe man die Voraussetzungen für eine moderne und menschliche Klinik-Versorgung älterer und häufig demenzerkrankter Menschen. Um eine besonders hochwertige und auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnittene Ausstattung im St. Marien-Hospital zu ermöglichen, wurde die Fundraising-Kampagne initiiert.

Die schrittweise Umsetzung der Sanierung ermöglicht es, die Baumaßnahmen strukturiert zu planen und die Versorgung aller Patienten während der gesamten Bauphase so verlässlich wie gewohnt fortzuführen.

„Die Fördermittel und der Eigenanteil bilden die Grundlage für die bauliche Umsetzung“, sagt die Klinikleitung, „mit der Fundraising-Kampagne möchten wir zusätzliche Möglichkeiten schaffen, die über die Grundausstattung hinausgehen. Unser Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten aus Lüdinghausen und Umgebung eine bestmögliche Versorgung in einem Umfeld zu bieten, das Sicherheit, Orientierung und Wohlbefinden unterstützt.“ Mit dem Neubau und der anschließenden Sanierung des A-Gebäudes investiere das St. Marien-Hospital Lüdinghausen nachhaltig in die Zukunft der internistisch-geriatrischen Versorgung in der Region.

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