Samstag, 27.08.2022

Besuch bringt Stimmung ins Elisabeth-Tombrock-Haus. Lieber nicht im Teich tauchen.

Clowns Rosamunde und Uefffes und die Therapeihunde Fine, Keksi und Lumpi begeistern die Bewohner

 

AHLEN. Wenn das Lachen aus dem Stadtteilcafé bis in den Empfangsbereich zu hören ist, dann ist es wieder soweit: Clownin Rosamunde und Clown Uefffes bringen Stimmung ins Elisabeth-Tombrock-Haus. Heute mit Bewohnerinnen und Bewohnern aus mehreren Wohnbereichen, die den Clownbesuch schon freudig erwarteten.

Da wird gesungen und getanzt, Clown Uefffes und Marion Linnemann schweben bei den Klängen des Schneewalzers durch die Reihen. Clownin Rosamunde, im nostalgischen Badeanzug, versucht Bewohner Wilhelm Westerwalbesloh, der mit Taucherbrille ausgestattet wurde, zum Tauchgang im Gartenteich zu überreden. „Ich glaube, das wird nichts, wir haben Niedrigwasser“, sagt Wilhelm Westerwalbesloh, der doch lieber auf dem Trockenen bleibt.

„Die Clowns tun den Seniorinnen und Senioren gut, die Kommunikation wird angeregt, eine gelöste und fröhliche Stimmungslage verbreitet Freude und gibt neue Kraft“, berichtet Einrichtungsleiterin Silvia Keggenhoff: „Das gilt im Übrigen auch für die Besuche der Therapiehunde.“

In dieser Woche sind es Fine, Keksi und Lumpi, die es verstehen, mit ihrer einfühlsamen Art zu begeistern. „Ich könnte so ein liebes Tier nicht ständig bei mir haben“, sagt eine der Seniorinnen, „denn dann würde ich es den ganzen Tag mit Leckerchen verwöhnen und das wäre ja nicht gut.“

Die Clowns und die Therapiehunde sind seit mehreren Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Fördervereins der Senioreneinrichtung und aus der Vielzahl der Betreuungsmaßnahmen nicht mehr wegzudenken. „Gerne werden wir das weiter anbieten und finanzieren“, erklärt Erhard Richard, Vorsitzender des Fördervereins, „denn Lachen schenken und Freude bereiten entspricht unserem Vereinsmotto: Menschen helfen Menschen.“

Ahlener Zeitung, 27. August 2022