Freitag, 02.06.2017

Fachaltenpfleger Sven Jordan ist BFLK-Pflegepreisträger 2017

Sven Jordan hat bei dem erstmalig in Düsseldorf verliehenen Pflegepreis NRW der Bundesfachvereinigung Leitender Pflegepersonen der Psychiatrie (BFLK) e.V. die stolze Serie von Fachpflegenden aus dem St. Rochus-Hospital fortgeführt. Der Fachaltenpfleger für Psychiatrie belegte mit seinem auf der gerontopsychiatrischen Station Raphael implementierten Projekt „Therapie mit Wii“ den dritten Platz.

Mit dem BFLK-Preisträger Sven Jordan (4. v.r.) freuen sich (v.l.n.r.) Jurymitglied und Laudatorin Marianne Rautenbach, Nachtdienstleiter Christian Heckhuis, Stationsleiterin Christiane Schulz, Pflegedienstleiter Matthias Schulte, Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache, Pflegedirektor Matthias Krake und BFLK-Landesvorsitzende Marion Brand. (Foto: Rainer Hotz, LVR-Klinikum Düsseldorf)

Laudatorin Marianne Rautenbach würdigte das pflegetherapeutische Bewegungsangebot für betagte Patienten mit einer Demenz oder einer Depression. Jordan habe für diese mit Hilfe einer Spielekonsole einen neuen Weg in der sportiven Förderung und Mobilisierung beschritten. Seine Bewerbungsschrift für den Pflegepreis lasse erahnen, mit welcher Leidenschaft der Mitarbeiter der Telgter Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik seinen Gruppenteilnehmern Stabilität bei Bewegungsabläufen, Erfolgserlebnisse in der Gruppe und Lebensfreude bei der visuellen Sportbetätigung bereite. Nebenbei werde auch noch das Interesse an technischen Gerätschaften geweckt.

Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache aus dem Landesministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter würdigte bei der Preisübergabe den von Sven Jordan für das Gruppenangebot gewählten innovativen Ansatz. Dieser bedankte sich für das Lob auf seine Weise und lud die Staatssekretärin zu einer praktischen Bewegungseinheit ins „Rochus“ ein.

Der „Telgter Delegation“ für den Preisträger gehörte neben seiner Stationsleiterin Christiane Schulz auch Pflegedienstleiter Matthias Schulte und Pflegedirektor Matthias Krake an, der in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Pflegerats NRW Staatssekretärin Hoffmann-Badache auf das Phänomen steigender Aggression und Gewalt gegenüber Pflegenden hinwies und sie zur Vergabe eines vom Ministerium finanzierten Forschungsprojekt zur Vermeidung jeglicher Art von Gewalt und zur Bewältigung von Krisenszenarien aufforderte.