Dienstag, 18.12.2018

Franziskus Stiftung erstmals mit Doppel-Jahresbericht: 2017 und 2018 im Blick - Leitthema „Du + Wir“ fokussiert Menschen in der Stiftung: Geschichten über Arbeit und Motivation, Herausforderungen und Erfolge

Erstmals legt die Franziskus Stiftung einen „Doppel-Jahresbericht“ vor. Er bezieht sich auf die Berichtszeiträume 2017 und 2018. Mit dem Bericht blickt die in Münster ansässige katholische Hospitalgruppe gemeinsam mit ihren Einrichtungen auf zwei ebenso ereignisreiche wie erfolgreiche Jahre. Im Reportageteil erzählen Menschen aus der Stiftung von ihrer Arbeit: über Aktivitäten, von Herausforderungen, Erfolgen und ihrer Motivation, anderen Menschen zu helfen. Der Faktenteil liefert in übersichtlicher Form u.a. Zahlen und Daten insbesondere mit Blick auf 2017.

Der Jahresbericht 2017/2018 der Franziskus Stiftung.

Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung Münster.

Du + Wir heißt der Titel des Jahresberichtes. „Mit über 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Franziskus Stiftung ein großer Arbeitgeber“, hebt Professor Dr. Hans-Michael Wolffgang hervor, Vorsitzender des Kuratoriums. „Das belegen eindrücklich unsere Krankenhäuser und Einrichtungen in der Alten- und Behindertenhilfe, die auf eine sehr lange stabile Tradition zurückblicken. Weitere Häuser wie das Herz-Jesu-Krankenhaus Münster-Hiltrup sind hinzugekommen und mit ihnen neue Mitarbeiter, die sich wie die zahlreichen Kollegen in den anderen Einrichtungen engagiert einbringen und so zur weiteren positiven Entwicklung der Franziskus Stiftung beitragen. „DU + WIR“ ist daher der aktuelle Jahresbericht überschrieben, der insbesondere einen Blick auf die vielfältige und spannende Arbeit in der Franziskus Stiftung wirft“, so Professor Wolffgang.

Beispielsweise wurde die Lebenssituation eines Patienten mit erheblichen Schmerzen dank einer Operation an der Wirbelsäule so nachhaltig verbessert, dass er sich wieder voll auf die Pflege seines behinderten Kindes konzentrieren kann. Eine Gruppe von Hebammen hat sich mit Fragen der kultursensiblen Geburtshilfe beschäftigt und hilft Müttern mit Migrationshintergrund über Sprachbarrieren hinweg – dieses Projekt wurde für den Sozialpreis des Katholischen Krankenhausverbands Deutschlands (kkvd) nominiert. Eine Kolumbianerin absolviert einen Freiwilligendienst in einem Krankenhaus der Franziskus Stiftung und sammelt dabei Erfahrungen in Europa. Erzählt wird auch von einer Mitarbeiterin, die zu einem ehrenamtlichen Hilfseinsatz nach Peru geht, und von einem Kollegen-Team eines Krankenhauses, das als Triathlon-Staffel bei Turnieren erfolgreich ist. Im Berichtszeitraum haben die Einrichtungen der Stiftung zudem wiederum umfangreiche Ausbildungsleistungen erbracht und jungen Menschen Berufsausbildungen mit guten Beschäftigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

Der Bericht enthält neben zahlreichen konkreten Beispielen für die Aufgaben und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stiftung auch Beispiele für belegte und messbare Qualität: So kann anhand zweier aussagekräftiger Auswertungen definierter Qualitätsparameter in der allgemeinen Orthopädie sowie in der Knie-Endoprothetik des St. Franziskus-Hospitals Münster die sehr hohe Qualität im internationalen sowie im nationalen Vergleich nachgewiesen werden. Das Kompetenzzentrum Mikrobiologie und Hygiene der Franziskus Stiftung ist in Berlin mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit 2018 des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. (APS) ausgezeichnet worden. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ hat die Franziskus Stiftung als „Top Nationalen Arbeitgeber 2018“ bewertet; im Ranking ist sie die deutschlandweit bestplatzierte freigemeinnützige Krankenhausträgerin. Der von der Franziskus Stiftung initiierte „Qualitätsverbund Geriatrie Nord-West-Deutschland e.V.“ (QVG) hat den Preis für Gesundheitsnetzwerker 2017 erhalten.

Von besonderer Bedeutung war die Übernahme der Trägerschaft des Herz-Jesu-Krankenhauses Münster-Hiltrup. „Der mit der Verantwortung für dieses Haus verbundenen Aufgaben sind wir uns vollauf bewusst – und auch des Vertrauens, das uns seitens der Hiltruper Missionsschwestern als Gründerinnen und langjährigen Trägerinnen entgegengebracht wird“, so Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung Münster.

Zur Verbesserung der baulichen Strukturen für die Patientenversorgung sind mehrere Bauprojekte begonnen und andere vollendet worden: So startete am St. Franziskus-Hospital Münster der erste Abschnitt des Umbaus der Kinder- und Jugendklinik. Er wird durch die Fundraising-Kampagne „Mehr Raum für Nähe“ unterstützt. Am St. Marien-Hospital Lüdinghausen wurde nach grundlegender Renovierung und Umbau des betreffenden Gebäudes die Geriatrische Tagesklinik wiedereröffnet; die Anzahl der tagesklinischen Plätze hat sich verdoppelt. In Betrieb genommen wurde zudem der Erweiterungsbau des Medical Order Centers (MOC), des Krankenhaus-Logistikzentrums der Franziskus Stiftung in Ahlen.

Entwicklung in Zahlen und Daten abgebildet

Mit der Integration des Herz-Jesu-Krankenhauses Münster-Hiltrup umfasst die Franziskus Stiftung aktuell 15 Krankenhäuser in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Dort wurden insgesamt 511.768 Patienten ambulant und stationär behandelt, das sind 5.065 mehr als im Vorjahr. Weiter gestiegen ist auch die Zahl der Mitarbeitenden: In den Krankenhäusern, den Behinderten- und Senioreneinrichtungen sowie den Dienstleistungsgesellschaften der Franziskus Stiftung waren Ende 2017 insgesamt 12.855 Beschäftigte tätig: ein Zuwachs um genau 1.551 Personen im Vergleich zu 2016. Der Gesamtumsatz stieg nach Konsolidierung um 29 Millionen Euro auf 826 Millionen Euro im Jahr 2017.

Neben zahlreichen Informationen, Zahlen und Daten zur Lage der Stiftung und zur Entwicklung der unterschiedlichen Einrichtungen des Verbundes finden sich auch Übersichtsseiten und Ansprechpartner im Jahresbericht 2017/2018. Dieser kann zudem interaktiv auf einer speziell konzipierten Microsite angesteuert werden (http://jahresbericht.st-franziskus-stiftung.de/). Selbstverständlich liegt er als gedruckte Broschüre vor und kann über die Website der Franziskus Stiftung bestellt und heruntergeladen werden.

Ansprechpartner:
Winfried Behler (Redaktion Jahresbericht)
Tel. 0251/ 270 79-50
behler(at)st-franziskus-stiftung.de

Volker Tenbohlen (Pressearbeit)
Tel. 0251/ 270 79-55
tenbohlen(at)st-franziskus-stiftung.de

Die katholische St. Franziskus-Stiftung Münster ist eine der größten Krankenhausträgerinnen in Deutschland. Sie wird nach modernen Managementkonzepten geführt. Als kirchliche Stiftung privaten Rechts verfolgt sie gemeinnützige Zwecke. Die Stiftung trägt Verantwortung für 15 Krankenhäuser mit rund 4.100 Betten sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Darüber hinaus beteiligt sie sich u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. Unterstützt wird die Stiftung durch gewerbliche Gesellschaften in den Bereichen Logistik und Facility Management, die Dienstleistungen für eigene und externe Einrichtungen übernehmen. In den Krankenhäusern der Franziskus Stiftung werden jährlich über 511.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Weit über 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen in den Bereichen Medizin und Krankenpflege, Krankendienst, Behinderten- und Altenhilfe Verantwortung für Patienten, Bewohner und Gäste (Bezugsjahr 2017).