Die jeweiligen medizinischen Abteilungen der drei Häuser bieten Patientinnen mit Brusterkrankungen eine umfassende Versorgung auf höchstem Niveau. Patientinnen profitieren durch den Zusammenschluss nun von einem breiten Behandlungsspektrum der Senologie an allen drei Standorten, das von moderner Diagnostik über operative und medikamentöse Therapien bis hin zur Nachsorge reicht. Darüber hinaus werden sämtliche onkoplastische und ästhetische Operationsverfahren angeboten. Die interdisziplinären Teams aus erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten, Pflegekräften, Psychoonkologinnen und weiteren Spezialistinnen und Spezialisten gewährleisten eine individuelle und ganzheitliche Betreuung.
Das Brustzentrum Hamm steht – wie auch die Brustzentren im St. Franziskus-Hospital Münster und im Maria-Josef-Hospital Greven – seit Jahren für eine patientenorientierte Behandlung nach aktuellen wissenschaftlichen Standards. Die enge Kooperation der drei Krankenhäuser ermöglicht einen intensiven fachlichen Austausch zum Wohle der Patientinnen. „Wir werden weiterhin in allen drei Häusern eine spezialisierte Versorgung vor Ort anbieten, das heißt, es findet keine Zentralisierung der Leistungen an einem Haus statt“, erklärt PD Dr. Christian Eichler, Chefarzt der Klinik für Brusterkrankungen im St. Franziskus-Hospital Münster und Leiter des gemeinsamen Brustzentrums.
Die Brustzentren an den drei Standorten waren zuvor bereits einzeln zertifiziert, nun bestätigt die Ärztekammer Westfalen-Lippe durch die Zertifizierung nach ÄKzert® die höchste Versorgungsqualität auch für das gemeinsame Brustzentrum.
„Die erfolgreiche Zertifizierung als gemeinsames Brustzentrum ist ein bedeutender Schritt für die Versorgung von Patientinnen mit Brusterkrankungen in der Region“, betont PD Dr. Eichler. Das kooperierende Brustzentrum dieser drei Einrichtungen der St. Franziskus-Stiftung ist nun das größte Zentrum für die Behandlung von Brusterkrankungen in der Region. „Durch die enge Zusammenarbeit vereinen wir unsere Kompetenzen noch stärker und verbessern stetig die Behandlung zum Wohle der Patientinnen.“ So können die drei Häuser dank der Kooperation beispielsweise das klinische Studienangebot gemeinsam erweitern und damit mehr Patientinnen die frühzeitige Teilnahme an neuen Therapieformen ermöglichen.
Die St. Franziskus-Stiftung Münster steht für eine moderne und patientenzentrierte Medizin.
Mit dem zertifizierten Brustzentrum der drei Einrichtungen in Hamm, Münster und Greven unterstreicht die Stiftung ihr Engagement für höchste Qualitätsstandards und eine wohnortnahe Versorgung.
Die St. Franziskus-Stiftung Münster zählt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. Die Stiftung trägt Verantwortung für derzeit 18 Krankenhäuser sowie zehn Behinderten- und Senioreneinrichtungen in den Ländern Nordrhein-Westfalen und Bremen. Zuletzt hat die Franziskus Stiftung per Juli 2025 die Mehrheitsanteile an der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf GmbH (VKKD) übernommen. Zudem hält sie Beteiligungen u.a. an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen der Franziskus Stiftung werden jährlich über 720.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 1.000 Menschen betreut. Rund 19.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen für kranke, behinderte und alte Menschen. Der Vorstand besteht aus Dr. rer. pol. Nils Brüggemann (Vorsitzender), Dr. med. Ulrich Knopp und Dr. rer.pol. Christian Frank.
Das St. Franziskus-Hospital Münster ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster. Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 598 Betten beschäftigt das Franziskus Hospital 2.300 Mitarbeitende. Durch 20 Hauptfachabteilungen und 2 Belegabteilungen werden jährlich ca. 31.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten behandelt.
Die St. Barbara-Klinik Hamm behandelt jährlich etwa 20.000 Patientinnen und Patienten stationär und weitere 75.000 ambulant. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster beschäftigt es 1750 Mitarbeitende und ist ein Haus der Schwerpunktversorgung. Die 13 Hauptfachabteilungen und 2 Belegabteilungen haben zusammen 452 Betten.
Das Maria-Josef-Hospital Greven behandelt jährlich in 200 Betten rund 8000 Patienten stationär und 25.000 ambulant. Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung führt das Maria-Josef-Hospital die Fachabteilungen Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Innere Medizin und Senologie mit Brustzentrum sowie HNO als Belegabteilung. Eine radiologische Praxis mit allen diagnostischen Verfahren ist dem Krankenhaus unmittelbar angeschlossen. Im Maria-Josef-Hospital sind rund 500 Mitarbeitende beschäftigt.
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