„Die kontinuierlich steigenden Patientenzahlen in den letzten zehn Jahren und die stetige Weiterentwicklung der Wirbelsäulenchirurgie machen die Verselbständigung als eigenständige Klinik zu einem logischen und wichtigen Schritt. So schaffen wir optimale Voraussetzungen, um das medizinische Angebot und die Versorgung in der Region nachhaltig zu stärken“, betont Regionalgeschäftsführerin Annika Wolter die Bedeutung dieser Entscheidung.
2015 wurde das Department in Greven gemeinsam mit dem St. Franziskus-Hospital Münster aufgebaut. Dr. Schmeil, der zuvor in Münster unter Chefarzt Professor Dr. med. Ulf Liljenqvist tätig war, übernahm die Leitung in Greven und war fortan an beiden Standorten engagiert – eine Besonderheit, die durch den gemeinsamen Träger, die Franziskus Stiftung, möglich war.
Mit der neuen Position als Chefarzt im Grevener Krankenhaus widmet er sich nun fokussiert seiner Aufgabe dort: „Die Möglichkeit, mich nun vollkommen auf die Weiterentwicklung der Wirbelsäulenchirurgie in Greven zu konzentrieren, erfüllt mich mit großer Freude. Gleichzeitig werde ich meiner Heimatabteilung in Münster immer eng verbunden bleiben – schließlich habe ich dort seit 2008 gearbeitet und viele prägende Jahre meines beruflichen Weges verbracht.“
In der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie im Maria-Josef-Hospital werden sämtliche Erkrankungen der Wirbelsäule altersunabhängig sowohl konservativ als auch operativ behandelt. Brüche aufgrund von Osteoporose, eingeengte Wirbelkanäle (Stenosen) und Bandscheibenvorfälle zählen zu den häufigsten Diagnosen. Operativ reicht das Behandlungsspektrum von minimal-invasiven und mikrochirurgischen Engriffen über dynamische Stabilisierungstechniken bis hin zu klassischen, wiederherstellenden Verfahren. Im konservativen Bereich hat sich insbesondere die gezielte Injektionstherapie als sehr wirksam erwiesen. Unterstützt wird Dr. Sebastian Schmeil von Oberarzt Dr. Bastian Kordes sowie einem interdisziplinären Team aus weiteren Ärzten, Pflegenden und Therapeuten.
Privat bleibt Dr. Schmeil dem Norden Münsters treu. Der dreifache Familienvater plant den nun täglichen Arbeitsweg nach Greven regelmäßig sportlich mit dem Fahrrad am Kanal entlang und durch die Rieselfelder zurückzulegen.




