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EINFACH FRANZISKUS - International Recruiting

PFLEGE IN DEUTSCHLAND

Die Pflege ist in Deutschland eine eigenständige Profession, die in den Krankenhäusern eng mit dem ärztlichen Dienst zusammenarbeitet. Pflegende unterstützen die Patientinnen und Patienten ganzheitlich und unter Berücksichtigung ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Bedürfnisse.

Zu den Aufgaben von Pflegenden gehören unter anderem…

  • … den Pflegebedarf der Patientinnen und Patienten zu erheben, die diesem Bedarf entsprechenden Maßnahmen auszuwählen und den Erfolg der Maßnahmen regelmäßig zu evaluieren.
  • … Unterstützung bei der Grund- und Körperpflege mit dem Ziel zu leisten, die höchstmögliche Selbstständigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen.
  • … Angehörige bei pflegerischen Fragen und Herausforderungen zu beraten und zu unterstützen.
  • … Unterstützung im Umgang mit dem Verlust von Fähigkeiten, Sterben und Tod zu leisten.
  • … Tätigkeiten im Zusammenhang mit ärztlichen Anordnungen sowie organisatorische und administrative Aufgaben zu übernehmen.

Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner erwerben ihre berufliche Qualifikation in der Regel im Rahmen einer dreijährigen Ausbildung, die im Wechsel theoretischen Unterricht an einer Pflegeschule und praktische Einsätze in unterschiedlichen Settings der Versorgung hilfebedürftiger Menschen vorsieht. Da der Pflegeberuf staatlich reguliert ist, endet die Ausbildung mit einem Staatsexamen.

PFLEGEFACHKRÄFTE AUS DER EUROPÄISCHEN UNION

Pflegende mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss aus einem Land der Europäischen Union oder aus der Schweiz können ihre Anerkennung für Deutschland ohne eine erneute Prüfung beantragen. Sie müssen lediglich gute Deutschkenntnisse nachweisen.

PFLEGEFACHKRÄFTE AUS LÄNDERN AUSSERHALB DER EUROPÄISCHEN UNION

Pflegende mit einem staatlich anerkannten Diplom aus einem Land außerhalb der Europäischen Union müssen ebenfalls gute Deutschkenntnisse nachweisen. Zusätzlich müssen sie vor der Einreise eine Gleichwertigkeitsprüfung ihres Diploms durchführen lassen. In der Gleichwertigkeitsprüfung wird das Curriculum aus dem Heimatland der Pflegenden mit dem deutschen Curriculum für die Pflegeausbildung verglichen. Berufserfahrung (außer Praktika) wird dabei berücksichtigt. Die theoretischen und praktischen Inhalte, für die im deutschen Curriculum höhere Anforderungen vermerkt sind, werden in einem Defizitbescheid aufgelistet. Zur Erlangung der Berufsanerkennung müssen diese Defizite ausgeglichen werden. Dies kann über einen Anpassungskurs oder eine Kenntnisprüfung erfolgen. Die Gleichwertigkeitsprüfung sollte in dem Bundesland beantragt werden, in dem auch der künftige Arbeitgeber gesucht wird.

Die Gleichwertigkeitsprüfung dauert erfahrungsgemäß ca. 6 Monate ab Vorlage aller erforderlichen Unterlagen. Gute Deutschkenntnisse müssen mindestens mit einem Deutsch-B1-Zertifikat vom Goethe-Institut oder aus einer ÖSD-Prüfung nachgewiesen werden, das zum Zeitpunkt des Visaantrages nicht älter als 1 Jahr sein darf. Nicht alle deutschen Botschaften erkennen Zertifikate von TELC oder ECL an. Eine berufsbegleitende Sprachausbildung bis Deutsch-B1 dauert in der Regel 6-9 Monate, bis Deutsch-B2 müssen weitere 3-6 Monate eingeplant werden. Die von uns durchgeführten Anpassungskurse und Kenntnisprüfungsvorbereitungskurse dauern in der Regel 7-12 Monate und decken üblicherweise die theoretischen und praktischen Defizite ab.

Informationen zum Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung für das Bundesland Nordrhein-Westfalen https://www.bezreg-muenster.de/de/gesundheit_und_soziales/zag/index.html.
Informationen zum Antrag auf Gleichwertigkeitsprüfung für das Bundesland Bremen https://www.gesundheit.bremen.de/gesundheit/berufe-im-gesundheitswesen/anerkennung-auslaendischer-diplome-in-den-gesundheitsfachberufen-34111.

JETZT BEWERBEN

Sie möchten bei einem der großen, christlichen Krankenhausträger in Deutschland arbeiten? Dann bewerben Sie sich gerne mit mindestens den folgenden Unterlagen:

  • lückenloser Lebenslauf mit Foto
  • Defizitbescheid aus Nordrhein-Westfalen oder aus Bremen
  • Sprachzertifikat Deutsch-B2 von Goethe, ÖSD, TELC oder ECL

Wir schließen mit den von uns ausgewählten Pflegefachpersonen einen Dienstvertrag als Pflegehilfskraft ab und garantieren vertraglich auch einen unbefristeten Vertrag als Pflegefachkraft nach Abschluss der Anerkennung. Wir übernehmen die Qualifizierungskosten und die bezahlte Arbeitsfreistellung für die Teilnahme und stellen für die ersten sechs Monate preisgünstig Wohnraum zur Verfügung. Unsere Vertragskonditionen und die Bezahlung richten sich nach dem Tarifvertrag AVR für alle Einrichtungen des Deutschen Caritasverbandes.

Bewerbungen senden Sie bitten ausschließlich an Frau Barbara Köster (koester(at)st-franziskus-stiftung.de). Wir prüfen automatisch jede Bewerbung auf eine Einsatzmöglichkeit für alle Krankenhäuser und Einrichtungen der Franziskus Stiftung https://www.st-franziskus-stiftung.de/die-einrichtungen/die-einrichtungen-der-franziskus-stiftung.html. Zusätzliche Bewerbungen direkt an die Häuser verursachen einen zusätzlichen Aufwand und führen nicht zu einer bevorzugten Berücksichtigung der Bewerbung.

Bewerbungen ohne die erforderlichen Unterlagen oder an andere Empfänger können wir leider auf Grund der hohen Zahl von Bewerbungen nicht bearbeiten.

Wichtig: Wir akzeptieren nur Bewerbungen von Pflegefachkräften aus Ländern, die nicht in der Health Workforce Support and Safeguards List der WHO aufgeführt sind.

AUSZUBILDENDE AUS LÄNDERN AUSSERHALB DER EUROPÄISCHEN UNION

Für die dreijährige Berufsausbildung zur Pflegefachfrau/zum Pflegefachmann haben wir eine begrenzte Anzahl an Ausbildungsplätzen für Bewerberinnen und Bewerber aus Ländern außerhalb der Europäischen Union. Bitte bewerben Sie sich mit folgenden Unterlagen:

  • lückenloser Lebenslauf mit Foto
  • Sprachzertifikat Deutsch-B2 von Goethe, ÖSD, TELC oder ECL
  • Nachweis von ersten Erfahrungen in der Pflege
  • Kopie Ihres höchsten Schulabschlusses

Bewerbungen senden Sie bitten ausschließlich an Frau Barbara Köster (koester(at)st-franziskus-stiftung.de). Wir prüfen automatisch jede Bewerbung gegen alle für Drittstaatenangehörige freien Ausbildungsplätze. Zusätzliche Bewerbungen direkt an unsere Häuser, Einrichtungen oder Schulen verursachen einen zusätzlichen Aufwand und führen nicht zu einer bevorzugten Berücksichtigung der Bewerbung.

Bewerbungen ohne die erforderlichen Unterlagen oder an andere Empfänger können wir leider auf Grund der hohen Zahl von Bewerbungen nicht bearbeiten.

Wichtig: Wir akzeptieren nur Bewerbungen von Auszubildenden aus Ländern, die nicht in der Health Workforce Support and Safeguards List der WHO {bitte PDF zur Öffnung auf einer neuen Seite hinterlegen} aufgeführt sind.

EINFACH FRANZISKUS

Die Mauritzer Franziskanerinnen sind ein Krankenpflegeorden und Gründerinnen der St. Franziskus-Stiftung Münster sowie weiterer Krankenhausträger und Krankenhäuser auf der ganzen Welt. Die Arbeit mit Menschen aus vielen verschiedenen Ländern hat deshalb auch in der Franziskus Stiftung eine lange Tradition. Wir setzen die Arbeit im Geist der Mauritzer Franziskanerinnen fort, in dem wir die höchste Qualität in Medizin und Krankenpflege mit offenen Herzen und Händen sowie einem offenen Geist für alle Menschen verbinden. Die Werte der Mauritzer Franziskanerinnen, des christlichen Glaubens und der katholischen Kirche geben uns Orientierung und sind Richtschnur unseres Handelns.

In den Krankenhäusern, Rehakliniken und Pflegeeinrichtungen der St. Franziskus-Stiftung Münster (www.st-franziskus-stiftung.de) arbeiten mehr als 14.000 Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten und Menschen anderer Berufe im Gesundheitswesen. Mit unseren 15 Krankenhäusern, 10 Pflegeeinrichtungen und 11 Medizinischen Versorgungszentren sorgen wir jedes Jahr für die Gesundheit von mehr als 580.000 Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen und Bremen. Pflegende von überall auf der Welt arbeiten bereits bei uns.

INTERNATIONAL RECRUITING

Dr. Heiko Filthuth

Head of International Recruiting

Kontaktpersonen für Vermittlungsagenturen, und Bildungseinrichtungen im Ausland

+49 251 27079-41

filthuth(at)st-franziskus-stiftung.de

 

Barbara Köster MBA

Pflege und Prozessmanagement

Kontaktperson für Bewerber:innen

+49 251 27079-36

koester(at)st-franziskus-stiftung.de

 

Dr. Gertrud Bureick

Projektkoordination IQ NRW

+49 251 27079-21

bureick(at)st-franziskus-stiftung.de

 

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